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Wie kam ich auf die Idee zu diesem Roman?

Ich saß mit einigen Mitgliedern meines Schützenvereins nach dem Schießen zusammen und wir fachsimpelten über Munitionsarten und verschiedene Kaliber.
Ich erzählte, dass ich mit einem Gewehr des Kalibers 45-120 geschossen hatte und wie stark der Rückschlag dieser Waffe gewesen war. Bloß zur Information: Mit Gewehren, die diese Munition verschießen (z.B. die Sharp's Rifle) wurden Ende des 19. Jahrhunderts die Büffel in Nordamerika fast ausgerottet.

Dann überlegten wir, ob man (nur theoretisch natürlich!) damit auch einen Elefanten schießen könnte. Mit Sicherheit wäre die Munition stark genug, auch einen der grauen Riesen zu erlegen.
Zur allgemeinen Beruhigung: Als Sportschützen zielen wir natürlich nur auf Scheiben!

Dann grinste jemand und meinte, mit einer 45-120 könne man auch einen Saurier erlegen, wenn es den noch gäbe. Alle lachten. Einer am Tisch warf ein, mit einer Zeitmaschine wäre man ja schnell in der Vergangenheit. Dann zwei oder drei Saurier erlegen, Fotos machen und ab wieder nach Hause. Noch mehr Gelächter!

Mir ging in der folgenden Nacht das Gespräch am Stammtisch nicht aus dem Kopf. Wo bekommt man eine Zeitmaschine her? Was passiert, wenn man wirklich 70 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit reist und dort als Jäger Saurier schießt? Langsam formte sich eine Idee und aus der Idee wurde ein Plan: Ich würde ein Buch schreiben. Ein Buch über eine Zeitmaschine und die Jagd auf Saurier.

In den Weihnachtsferien 2005 begann ich mit dem Prolog zu Kaliber .501 T-Rex, meinem ersten Buch. Hätte mir vorher jemand erzählt, wie langwierig und mühsam die Arbeit wird, dann hätte ich vielleicht nach dem ersten Kapitel aufgehört. Aber keiner warnte mich vor der Arbeit.

Hätte ich gewusst, wie die großen Verlage die "Neu-Autoren" behandeln und welche Chancen man überhaupt hat, sein Buch jemals in gedruckter Form zu sehen zu bekommen ... Nun an dem Nachmittag wäre der Computer ausgeschaltet geblieben. Aber niemand klärte mich auf.

So schrieb ich rund ein Jahr an diesem Buch und benötigte ein weiteres Jahr, bis alles korrigiert und druckfertig war und mir der Verlag endlich einen Vorvertrag schickte.

Und wenn Mitte November 2008 die ersten gedruckten Bücher auf dem Tisch liegen, werde ich fleißig weiter am zweiten Buch schreiben. Etwas mehr als die Hälfte habe ich bis heute (im November 2008) schon geschafft und ich hoffe, es wird nicht wieder zweieinhalb Jahre von der ersten Zeile bis zum fertigen Buch dauern.