Großkaliberwaffen
In den meisten Schützenvereinen in Deutschland werden in verschiedenen Wettkampf-Disziplinen Druckluftwaffen, d.h. "Luftpistolen" und "Luftgewehre", so nennt man diese im allgemeinen Sprachgebrauch, sowie Pistolen und Gewehre im "Kleinkaliber", im Kaliber .22 lfB, geschossen. In den Großkaliberschützenvereinen schießt man mit Kurzwaffen, d.h. mit Pistolen und Revolvern, sowie mit Langwaffen in starken Kalibern, also in Kalibern größer und stärker als .22 lfB. Die Abkürzung "lfB" bedeutet "lang für Büchse". Im englischen Sprachbereich nennt man dieses Kaliber .22 l.r., was für "long rifle" steht. Die Kaliber ohne Millimeterangaben beziehen sich auf das Maß "inch", das heute hauptsächlich im englischsprachlichen Raum verwendet wird. 1 inch (1'' oder 1 in) misst 25,4 Millimeter. Das Kaliber .22 (metrisch geschrieben 0,22 inch) misst also 25,4 mm x 0,22 = 5,588 mm, also rund 5,6 mm im Durchmesser des Geschosses. Weitere Umrechnungen: Die europäischen Kaliber drückt man in Millimetern aus. Das bekannteste Kaliber ist 9 mm, das in fast allen Dienstpistolen europaweit verwendet wird. Bei den Gewehren ist das sogenannte Kaliber .30 weit verbreitet. Hier beträgt der Geschossdurchmesser 7,62 mm. In meinem Roman spielt
ein Gewehr vom Kaliber .501
T-Rex, entstanden aus dem .50 BMG, eine große Rolle.
Es ist die Waffe für die Jagd auf die Saurier. Natürlich gibt es diese
Waffe, vor allem als Halbautomat, in dieser Bauweise nicht. Dass ein Geschoss im Kaliber .50 einen Saurier töten könnte, ist durchaus vorstellbar. Bloß beweisen können wird man dies nie.
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